Nach San Diego sind wir ja weiter ins Landes Innere gefahren. Auf dem Plan standen Monument Valley und Grand Canyon als Hauptziele. Und wie ich feststellen musste, hatte Toby Recht, als er meinte, Arizona hat nichts anderes außer dem Grand Canyon. Selbst für das Monument Valley mussten wir erstmal nach Utah (obwohl das Tal dann wieder in Arizona lag).
Die letzten drei Tage haben wir also größtenteils im Auto verbracht. Aber das gehört halt auch mal dazu. Die Landschaften waren dann auch schon beeindruckend. Das einzige Problem ist, dass es sich eben trotzdem ewig hinzieht.
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Der Tag meiner Abschlußpräsentation war gekommen. Nachdem ich die ganze Woche ziemlich aufgeregt war, dass ich nicht wirklich viel zu erzählen habe und eigentlich doch die 8 Monate nichts zustande gebracht habe, wurde es jeden Tag ein wenig besser. Ich habe mich noch oft mit meinem Supervisor Shel getroffen und die Folien nahmen auch langsam Formen an.
Dann lief auf endlich mein Programm, dass ich in den letzten Wochen entwickelt habe mit allen Optionen und lieferte die notwendigen Ergebnisse quasi auf den letzten Drücker.
Tja, was macht man alleine in den letzten Tagen in Redwood City, wenn abends die Lichter der Stadt ausgehen und die Folien für die End-of-Internship Präsentation schon vor den Augen verschwimmen? Dann geht man noch ein paar Mal ins Kino. Oder eher nur einmal für heute.
Fast & Furious. Der vierte Teil der Rennfahrer Saga um illegale Straßenrennen und aufgemotzte Schlitten. Diesmal wieder mit den Darstellern des ersten Teils, Vin Diesel und Paul Walker.
Die Story war natürlich zum vergessen. Freundin wurde vom Drogenbaron umgebracht, Rache geschworen, der Weg dahin geht über viele PS und noch mehr Gummi auf den Straßen von LA und Mexico. Aber trotzdem ein paar nette Fahrszenen, wobei ich jedesmal beeindruckt war, wie die Jungs wie einbetoniert mit 150km/h um die Kurve driften, ohne dass sich der Kopf auch nur Millimeter bewegt.
Ich sag nur: Vroooooom!
Tags: Movie
…und hier jetzt die Fortsetzung unserer kleinen Goodbye Tour. Womit legen wir los? Dem letzten Tag in Los Angeles: Nachdem wir bereits den Hollywood Boulevard, die Universal Studios und das Hollywood Sign begutachtet hatten, sollte es an diesem Tag nach Downtown LA, an den Strand sowie ins Gettycenter (ein Museumskomplex mit Parkanlage) gehen. Aber der Reihe nach. Read the rest of this entry »
Tags: Travel
Nachdem es mein letztes Wochenende in Kalifornien ist, wollte ich noch ein paar Dinge erledigen, die ich vorher nicht geschafft habe. Mit York, Rafael und Johannes ging es noch mal auf Sightseeing-Tour.
Der erste Stop warLombard Street. Es war fast nix los und wir konnten in aller Ruhe unseren Van um die Kurven bringen. Damit wäre der Hippie-Bus auch noch mal die kurvenreichste Strecke der Welt gefahren.
Tags: Sightseeing
Die Tage bei SAP sind gezählt. Zumindest für Daniel und mich. Und um mal guten Willen zu zeigen, schreib ich zum Ende hin doch noch n bissel was. Daniel und ich haben ja am Dienstag unsere End-of-Internship Präsentation gehalten. In der muss jeder Intern am Ende seines Praktikums zeigen, was er alles in seiner Zeit bei SAP Research geschafft hat. Da Daniel und ich im gleichen Projekt gearbeitet haben, stellten wir auch gemeinsam vor. Alles lief recht zufriedenstellend. Meinen Part des Vortrages haben alle verstanden
und Daniel war mit seinem Teil auch zufrieden. (Ich hatte in einer früheren Version des Artikels das ein bisschen falsch dargestellt, sodass man hätte unterstellen können, dass Daniels Teil nicht so gut lief. Das ist jetzt also berichtigt
)
Als Abschluss des USA-Aufenthaltes war ein Roadtrip durch Kalifornien geplant, der noch einmal alle Orte abdecken sollte, die wir bis dahin nicht besuchen konnten. Kevin und Flo konnten bzw. wollten ihr Praktikum ja verlängern, sodass es für sie nun “nur” ein Urlaub wird. Phil (der ja auch demnächst fertig ist) reist nach seinem Internship mit Bettina noch ein bisschen die Ostküste hoch und runter. Aber davon wird er sicher auch selbst einiges berichten. Alles in allem kommt es also zu stärkeren Auflösungserscheinungen bei uns in Redwood City. Damit Flo nicht ganz alleine in der großen Bude hausen muss, wird Kevin dann noch einziehen. Aber genug zu dem ganzen Abschiedsgeschreibe. Jetzt steht erst einmal der Roadtrip an. Read the rest of this entry »
Tags: Travel
Nachdem wir vergebens versucht haben in Downtown Redwood City nach 20:30 Uhr noch einen Laden zu finden, der uns ein Getränk verkaufen würde, ging es zurück ins Kino. “I love you, Man” ist die erfrischend neue Idee in Beziehungs-/Hochzeitskomödien, wo man wieder mal sagt, warum ist da noch niemand drauf gekommen.
Peter Klaven, erfolgreicher Immobilien-Makler hält um die Hand seiner 8-monatigen Beziehung an. Soweit so gut, alle freuen sich, bis er eines Abends nach Hause kommt und den Frauenabend seiner Verlobten belauscht und realisiert, er hat keinen einzigen “Besten Kumpel Freund” der sein Trauzeuge sein könnte.
Also geht die Suche nach einem Freund für Peter los, bei der ihm sein schwuler Bruder Robbie nach allen Kräften aber zunächst erfolglos unterstützt. Bis auf einer Open House (Sowas wie einer Hausbesichtigung) Sydney Fife im über den Weg läuft. Es macht Klick und von nun an lernt Peter das Kumpelleben kennen, dass er bisher noch nicht so hatte. Das belastet letztendlich auch seine Beziehung und einige lustige Hürden müssen umschifft werden.
Das Phänomen “Suche Frau für Leben” gab es ja schon zu Hauf, aber das Phänomen “Suche besten Kumpel, weil ich nur Freundinnen habe” ist erfrischend und fällt mir in dieser Richtung nichts vergleichbares ein. Die Besetzung tat dann ihr übriges und ein super lustiger Doppelfilmabend geht nach schwachem Start erfolgreich zu Ende.
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Wer anderes als Nicolas Cage könnte einen über einen gesamten Film so leidend guckenden, alleinerziehenden Vater (John) spielen? Alles geht damit los, dass der Sohnemann (der wohl hochbegabt sein soll) bei der Ausgrabung einer Zeitkapsel an seiner Grundschule einen mysteriösen Brief bekommt. Das Blatt ist voll mit Zahlen.
Durch einen dummen Zufall entdeckt John die Zahlenfolge 091120012603, die ihn auf die Spur des Angriffs auf das World Trade Center bringt. Immer mehr Zahlen auf dem Blatt sind eine Kombination aus Datum und Anzahl der Todesopfer, die bei einer Katastrophe (Erdbeben, Feuer etc.) ums Leben gekommen sind.
Als Professor für Astrophysik bringt das sein Weltbild natürlich gehörig durcheinander und die Nachforschungen über die Herkunft des Briefes, der auch noch wenige Ereignisse in der nahen Zukunft beinhaltet gehen los…
Was soll ich sagen ohne zu viel verraten zu wollen. Der Film hatte eine einigermasen guten Wertung auf meiner Lieblingswebsite und ich weiß nach dem Ende auch, wer die guten Wertungen abgegeben hat. Der Film driftet stark ins religiöse Erlösungslager gegen Ende und mit viel Herzschmerz kommt es zum Medium-End. Glücklicherweise war noch genug Zeit am Abend, um in einen weiteren Film zu gehen.
Tags: Movie
Stimmt ja nicht ganz. Kevin zieht zwar jetzt ins Haus, aber ist mit dem Rest heute zum Abschluss-Road-Trip aufgebrochen, von daher bin ich jetzt allein zu Haus. Mehr ist heute nicht passiert
Das höchste Gebot: Trage Sonnencreme. Habe ich heute nicht beherzigt und komme daher als kleiner Krebs von unserem zweiten Bootstrip auf der Bay zurück. Diesmal war das Wetter noch etwas durchwachsener, aber das konnten wir mit der gewonnen Wissen über das Boot ein wenig ausgleichen.
Daher konnten wir schneller in See stechen, aber die Technik war immer noch nicht unter Kontrolle. Die Fock (das vordere Segel) passt irgendwie nicht 100% zum Boot und hing entweder lasch außerhalb der Reeling, oder flatterte nur wild umher und ließ sich nicht ordentlich dicht holen.
Daher entschieden wir uns für die Fahrt nur mit dem Hauptsegel, aber auch da hatten wir mit dem Gegenwind und wie sich später rausstellen sollte vor allem der Strömung zu kämpfen.
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