Wir sind zwar nicht aus dem New York City Zoo entflohen, aber wir haben einen Ausflug quer durch die ganze Stadt gemacht. Zunächst ging es per Subway nach Süden zum Battery Park. Dort gab es die erste Warteschlange um Tickets für die Ferry zu Liberty und Ellis Island zu erwerben und dann die zweite Warteschlagen um durch die Sicherheitskontrolle auf die Ferry zu kommen. Alles in allem hat es bestimmt 2-3h gedauert, aber dann hatten wir den typischen Blick auf die Skyline zum einen und auf Miss Liberty zum anderen.
Nach dem Rundgang um die Miss Liberty kam die Frage auf, wie viele Fotos täglich von der Lady geschossen werden (wir haben ca. 50 insgesamt gemacht) und das hochgerechnet auf alle Besucher… Außerdem konnte man schon feststellen, dass in California vielleicht viele Deutsche leben, aber in New York noch mehr Deutsche unterwegs sind. Man hörte es jedenfalls nur noch um sich rum. In die Statue darf man leider nur noch mit einem speziellen Ticket und die waren schon lange im Voraus ausgegangen. Also ging es zurück zur Ferry.
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Die Fahrt von Boston nach New York wäre relativ kurz, aber nach dem wir einen Tipp bekommen haben, dass man eher von den Interstates fern bleiben soll und die kleineren Straßen nehmen, dann hat man noch mehr von der Fahrt. So haben wir einen Stop in Providence, dem State Capitol von Rhode Island gemacht und sind von dort zur Ferry nach Long Island gefahren. Das hat super funktioniert und so sind wir über die gesamte Long Island (80 Meilen) gefahren, um dann im letzten Tageslicht die Skyline von Manhatten zu erblicken.
Durch den Midtown Tunnel ging es dann in den berüchtigten New Yorker Innenstadt Verkehr. Das alleine wäre schon ein Erlebnis, dazu kam dann noch unser Navi sich dann ab und zu verirrt hat und dachte, dass wir als Geisterfahrer auf den falschen Straßen fahren. Letztendlich kamen wir dann aber gut beim Hotel an.
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Nachdem die Fahrt nach Bosten gestern nicht besonders spektakulär war, sind wir heute in der “Stadt, in der alles began” unterwegs. Zunächst machten wir uns auf die Suche nach dem Freedom Trail. Der 5km langen roten Linie, die sich einmal quer durch Boston entlang vieler der historisch wertvollen Gebäude und Plätze zieht.
Den Anfang macht das State House, das man auch von Innen besichtigen kann, in dem aber auf noch tatsächlich regiert wird. So dass man nicht überall einfach reinlaufen sollte.
Danach ging es über zahlreiche Kirchen, Versammlungshäuser, Plätze, durch Little Italy und vieles mehr, während man etwas zum amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, der Boston Tea Party und sonstigem Mißgeschicken in den Anfängen der USA lernt. Viele der Gebäude sind natürlich heute von Wolkenkratzern umgeben, so dass es teilweise fast ein wenig deplaziert wirkte.
Man der Tag scheint ja einiges zu bieten gehabt haben. Wenn ich gleich drei verschiedene Filme als Titel auswähle.
Superman macht hier mal den Anfang. Weil wir nämlich an die Niagara Fälle gefahren sind. Dort fand zum Glück kein Dammbruch von Lex Luthor ausgelöst aus, aber von daher haben wir auch keinen Superman vorbeifliegen gesehen.
Aber wir kamen an und wurden erst mal von einem eisigen Wind halb umgeblasen. Daher wurde zunächst ein Denny’s angesteuert und ein nettes Frühstück verzehrt. Frisch gestärkt ging es zur Aussichtplattform über den American Falls. Das Problem hier ist, dass man von der Amerikanischen Seite aus quasi nur direkt über die Fälle laufen kann und nur einen seitlichen Blick erhaschen kann.
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Da wir unser Auto schon recht früh bewegen mussten, um nicht in die Gefahr zu kommen abgeschleppt zu werden, gingen wir bereits um kurz vor 7 Uhr auf Tour. Zunächst machten wir noch Drive-By-Sightseeing am Watergate Hotel. Dann konnten wir in der Zeitung lesen, dass wir wahrscheinlich keine 10m an Barack vorbeigelaufen sind, während er im Ostergottesdienst saß und zu guter Letzt mussten wir uns gegen das Navi behaupten, weil die Straße zur Rushhour nur in Richtung Washington befahrbar war.
Dann hieß unser erstes Ziel für den Tag aber Gettysburg. Das wohl berühmteste Schlachtfeld des Bürgerkriegs. Nachdem wir ein kleines Frühstück zu uns genommen haben, erzählte man uns im Visitors Center, dass es ganz entspannt eine 24 Meilen Rundreise um die wichtigsten Ortschaften der 3 Tage dauernden Schlacht zu sehen.
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Wir hatten am Tag vorher rausgefunden, dass man Tickets für das Washington Monument am morgen bekommt, aber schon recht früh da sein sollte. Bettina ist dann zuerst aufgestanden und vorgegangen, um sich anzustellen. Ich bin etwas später nachgekommen, habe noch ein leckeres Frühstück mitgenommen und war gegen kurz vor 9 Uhr an der Schlage.
Bettina war schon recht weit vorne, aber es waren nur noch knapp 50 Tickets übrig. Es wurde sehr eng. Wenige Leute vor uns nahm dann noch jemand die maximal Zahl von 6 Tickets und unsere Hoffnungen machten sich auf den Weg nach sonstwo.
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Nach drei Tagen im Niemandsland stand mal wieder Zivilisation auf dem Programm. Unser nächstes Ziel war Las Vegas, die Stadt der Kasinos. Da es allerdings nicht mehr so weit von Williams aus war, beschlossen wir, noch zwei kurze Zwischenstopps einzulegen. Der erste war eine Ghost Town, das heißt eine Stadt, die nicht mehr oder nur noch teilweise bewohnt ist. Außerdem machten wir noch einen Abstecher zum Hoover Damm, der kurz vor den Toren Las Vegas’ lag. Aber von vorn…
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Noch mit Jetlag relativ früh wach, war Bettina schon mal eine Runde durch die Gegend gelaufen und kam mit Frühstück wieder zurück. Das Dumme war, dass es den ganzen Vormittag ziemlich stark regnete. Jedenfalls früstückten wir, schauten dann auf die Karte, wo wir überall hinwollten und als Sie dann meinte: Da war so ein Haus, das sah aus wie das Weiße Haus! Tja, es war tatsächlich das Weiße Haus. Zur Entschuldigung es war nur der Garten und die Rückseite
Jedenfalls sind wir ziemlich zentral abgestiegen. 3 Blocks vom Weißen Haus. Von der Kreuzung vor dem Hotel kann man besagten Garten sehen. Spitze.
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Morgens hatte ich zum Glück Jane, unsere Vermieterin, gefragt, ob Sie mich zum Flughafen bringen kann. Das klappte ohne Probleme und ich war rechtzeitig am Schalter, gab mein Gepäck auf (die eine Tasche, die ich wieder mit zurücknehmen will, war leider etwas über der Gewichtsgrenze, was heißt, ich kann nicht so viel shoppen) aber da ich mit Southwest Airlines fliege, wo man für Umme zwei Taschen einchecken kann, was nicht Gang und Gäbe ist für Inlandsairlines, also hier mal ein bisschen Werbung, war das kein Problem.
Um auch evtl. Komplikationen beim Umsteigen vorzubeugen hatte ich einen “Direktflug” gebucht. Allerdings war der Dirketflug nicht Non-Stop. So dass ich zunächst nach LA, von dort nach Phoenix und dann nach Baltimore, Washington kam. Aber es gab genug Drinks und die Zeit verging sehr schnell.
Damit endete die 8-monatige Partyzeit, die ab und zu von etwas Arbeit unterbrochen wurde. Morgens hätte ich evtl. noch mal mit Deutschland telefonieren, um auch dort noch mal über die Ergebnisse zu sprechen, da aber die Gegenseite nicht rechtzeitig zugesagt hat, wurde das noch verschoben und ich hatte etwas mehr Zeit morgens. Ich muss auch zugeben, dass ich seit die Jungs aus dem Haus sind es morgens eher ein wenig schleifen hab lassen und nicht so pünktlich aufgestanden bin.
Dann ging es noch mal zu SAP, alles aufräumen, IT-Equipment abgeben und allen Tschüss sagen. Das war dann noch mal eine große Runde und dann hieß es auch für mich: Goodbye SAP.