Die letzten Wochen, ja schon fast Monate, hat man kaum etwas aus San Diego gehoert. Das lag zum einen daran, dass ein Teil der Zeit so dahin plaetscherte und ich mich mit Uni, Surfen, etc. vergnuegte (worueber ja schon ausgiebig berichtet wurde) und zum anderen stehen gerade die letzten Pruefungen an. Heute und gestern hatte ich wichtige Abgabefristen, so dass der groesste Teil schon vor der eigentlichen finalen Wochen abgeschlossen ist – so ist das eben bei den Master-Klassen. Aus diesem Grund nehme ich mir jetzt dreist die Zeit und schreibe einen von vielen Blogeintraegen.
Der gewitzte Leser hat sicherlich schon vor ein paar Tagen die Fotos bei Picasa entdeckt – ganze vier neue Alben sind da entstanden und wie es sich gehoert, wird darueber jetzt in chronologischer Reihenfolge berichtet – zumindest ueber das erste Album.
Anlass fuer die ganzen Unternehmungen war, dass Besuch eingetroffen ist (und inzwischen auch schon wieder in Deutschland ist). Fuer 2,5 Wochen waren Linda und Reinhild (siehe Fotos fuer detaillierte aeussere Merkmale) hier in San Diego und Umgebung und habe ich dann doch die Uni ein wenig schleifen lassen und bin lieber ein wenig mit den Damen herumgefahren.
Unter anderem ging es nach La Jolla (dort wo auch die Uni ist) und zum dortigen Strand, der einiges zu bieten hat. Zum einen gibt es dort sehr schoene kleine Strandabschnitte mit traumhaft blauem Wasser und Sand – so ungefaehr wuerde ich mir Hawaii vorstellen – und zum anderen einen geschuetzten Strandabschnitt an dem Seehunde ihre Paarungszeit verbringen. Fuer diese Zeit ist dann der Strand fuer Badegaeste gesperrt, normalerweise hauptsaechlich Kinder wegen der geschuetzten Lage (deswegen auch “La Jolla Children’s Pool” genannt), aber man kann auf dem Damm entlang laufen und so ziemlich nahe an die Seehunde und ihre Jungen heran – niedlich!
Etwas weiter suedlich liegt “Windansea” (uebersetzt ungefaehr “Wind und Meer”), ein unter Surfern recht bekannter Strand, da die guenstige Lage sehr haeufig gute Wellen produziert und sich damit von anderen Straenden in der Gegend abhebt. Das Foto was man mit diesem Strand meist in Verbindung bringt ist der “Surf Shack”, der auf einer kleinen Anhoehe steht, ein aus Halmen gebauter Unterstand (auch irgendwie wie auf Hawaii) der etwas vor Sonne, usw. schuetzt. Negative Presse hat dieser Abschnitt leider auch schon gemacht, da es in der Vergangenheit haeufig zu sogenanntem “Lokalismus” gekommen ist, d.h. die Surfer vor Ort wollen gern unter sich sein und dulden keine Nicht-Einheimischen und das wird z.T. auch mit Gewalt durchgesetzt (durchgestochene Reifen, Pruegeleien, usw.). Ein Surf-Wettbewerb, der vor Dekaden in Windansea stattfand, wurde dadurch recht ungemuetlich fuer einige Teilnehmer.
Aber in Pacific Beach gibt es das Problem zum Glueck nicht und genau gesehen gehe ich ja als in Pacific-Beach-Miete-Zahlender schon fast als Einheimischer durch.
Tags: Beach, Sightseeing
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